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10.06.2013

15:49 Uhr

Tiger Explorer XC

Triumphs neuster Tiger

Quelle:MID

Reise-Enduros sind derzeit Verkaufsrenner auf dem Motorradmarkt. Brandneu in dieser Saison: die Triumph Tiger Explorer XC, eine geländetaugliche Reise-Enduro mit kleinem Schönheitsfehler.

Die 14.990 Euro teure Triumph Tiger Explorer XC erweitert das Angebot der Engländer um eine geländetaugliche Reise-Enduro. MID

Die 14.990 Euro teure Triumph Tiger Explorer XC erweitert das Angebot der Engländer um eine geländetaugliche Reise-Enduro.

Rosbach v.d. HöheReise-Enduros sind derzeit Verkaufsrenner auf dem Motorradmarkt. "Dieses Segment wuchs im vergangenen Jahr um rund neun Prozent", weiß Uli Bonsels, Pressesprecher von Triumph Deutschland. Sein Unternehmen hat mit den Reise-Enduros Tiger 800/800 XC, Tiger 1050/1050 Sport sowie Tiger Explorer einiges zu bieten. Brandneu in dieser Saison ist die 14.890 Euro teure Tiger Explorer XC, die das Enduro-Programm erweitert.

Das "XC" in der Modellbezeichnung steht für Cross-Country und bedeutet, dass die Maschine auch abseits befestigter Straßen einsetzbar ist. Doch Hand aufs Herz: Wer traut sich schon mit einem Motorrad, das über eine Vierteltonne wiegt, schmale Schotterpisten zu durchpflügen? Eben.

Triumph verbaut den großvolumigen Dreizylinder-Motor mit 1215 ccm Hubraum und 101 kW/137 PS auch in seine neue Reise-Enduro Tiger Explorer XC. MID

Triumph verbaut den großvolumigen Dreizylinder-Motor mit 1215 ccm Hubraum und 101 kW/137 PS auch in seine neue Reise-Enduro Tiger Explorer XC.

Aber es ist möglich, denn schließlich hat Triumph die XC mit elastischen Drahtspeichenrädern, einem vertrauenserweckend aussehenden Motorunterschutz sowie seitlichen Sturzbügeln ausgestattet. Und für die bessere Ausleuchtung der Naturstraßen hat Triumph der Explorer XC serienmäßig auch noch die in gelochtem Alublech eingefassten Zusatzscheinwerfer spendiert.

Die Explorer-Modelle sind auf Reisetauglichkeit getrimmt. Da unterscheidet sich die Straßenversion mit Gussrädern nicht von der XC. In beiden Fällen tragen die außerordentlich großen Wartungsintervalle von 16.000 Kilometern ebenso dazu bei wie die vielfältigen Möglichkeiten, Gepäck zu verstauen. Im Zubehörprogramm finden sich Koffer, Topcase und Tankrucksäcke für die große Tour.

Auch schon auf unserer kleinen Testrunde durch den Taunus stellen wir fest, dass die Explorer XC die Kondition ihres Fahrers schont: Die Bremsen verfügen über ABS, die Kupplung und das Sechs-Gang-Getriebe lassen sich ohne großen Kraftaufwand bedienen und die Scheibe bietet einen guten Windschutz. Dank des zweifach in der Höhe verstellbaren Fahrersitzes finden Piloten unterschiedlichster Größe eine entspannte Sitzposition. Für Menschen unter 1,75 Meter allerdings wird es im Stand und beim Rangieren kritisch, weil sie nur mit den Zehenspitzen den Boden erreichen.

Kommentare (1)

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Der_Techniker

10.06.2013, 17:34 Uhr

In den technischen Daten werden "Alu-Gussräder 2.50 x 19; 4.00 x 17" erwähnt, die Bilder zeigen Speichenräder - was stimmt?
Knappe 270kg Leergewicht sind natürlich Blödsinn - frag' mich wer sich so etwas antut. Fahrspaß ist was anderes, trotz "Druck in jeder Lebenslage"

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