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26.08.2015

19:36 Uhr

VW, BMW und Mercedes

Auto-Giganten auf der Anklagebank

Die weltweit zehn größten Autohersteller sind in den USA angeklagt, darunter auch drei deutsche. Der Vorwurf: Die Hersteller verschwiegen die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung bei Fahrzeugen mit Funkfernbedienung.

Zu den betroffenen Autobauern zählen BMW, Volkswagen und Bentley, Mercedes Benz, Fiat Chrysler , Ford, General Motors, Honda, Hyundai und Kia, Nissan sowie Toyota. dpa

BMW

Zu den betroffenen Autobauern zählen BMW, Volkswagen und Bentley, Mercedes Benz, Fiat Chrysler , Ford, General Motors, Honda, Hyundai und Kia, Nissan sowie Toyota.

New YorkDie zehn größten Autobauer der Welt müssen sich vor Gericht verantworten. US-Verbraucher werfen den Herstellern vor, bei Fahrzeugen mit Funkfernbedienung die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung verschwiegen zu haben. Im Zusammenhang mit dem Fall sind mindestens 13 Todesfälle bekannt. Die Klage wurde am Mittwoch in einem Bundesgericht in Los Angeles eingereicht.

Zu den betroffenen Autobauern zählen BMW, Volkswagen und Bentley, Mercedes Benz, Fiat Chrysler , Ford, General Motors, Honda, Hyundai und Kia, Nissan sowie Toyota. Die Autobauer wollten sich dazu nicht äußern.

Die Kläger streben Entschädigung und eine Verfügung an. Diese soll die Hersteller dazu zwingen, eine Vorrichtung einzubauen, die die Fahrzeuge nach einer bestimmten Zeit automatisch ausschaltet, wenn der Fahrer den Pkw verlässt. Zu den Todesfällen kam es unter anderem, als die Motoren der Autos zum Beispiel in Garagen unbeabsichtigt weiter liefen, obwohl die Halter die Schlüsselanhänger entfernt hatten.

Bei den Funkfernbedienungen muss nicht mehr wie früher klassisch ein Schlüssel in das Zündschloss gesteckt werden.

Von

rtr

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