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15.03.2012

14:13 Uhr

VW Passat Alltrack

Satter Aufschlag für ein bisschen Buckelpiste

Quelle:dpa

VW hat den Passat auf rustikal getrimmt: Als Alltrack bekommt der Kombi deutlich mehr Bodenfreiheit und Fahrprogramme für den Einsatz abseits der Straße. Allerdings wird dafür auch ein satter Aufpreis fällig.

VW hat sich lange damit Zeit gelassen, den Passat auch als "Softroader" herauszubringen. Am 23. März ist es so weit - mit dem Alltrack. dpa

VW hat sich lange damit Zeit gelassen, den Passat auch als "Softroader" herauszubringen. Am 23. März ist es so weit - mit dem Alltrack.

BerlinVon der schnellen Truppe waren sie noch nie: Mehr als zehn Jahre lang haben sich die Entscheider bei VW den Erfolg des Audi Allroad angeschaut, bis sie sich zu einem eigenen Geländekombi durchringen konnten. Jetzt folgen die Niedersachsen dem Trend zum «Softroader» und bringen den Passat am 23. März als Alltrack-Version in den Handel - mit mehr Bodenfreiheit, robusten Anbauteilen und in den meisten Fällen auch mit Allradantrieb. Die Preise beginnen bei 33.450 Euro.

Für knapp 3.000 Euro Aufpreis im Vergleich zum Basispreis des Passat Variant mit Dieselmotor gibt es den Alltrack unter anderem mit einem neuen Fahrwerk, das mehr Luft unters Bodenblech lässt. Wo der normale Passat 13,5 Zentimeter Freiraum hat, sind es beim Alltrack 16,5 Zentimeter - zum Geländewagen Tiguan fehlen da nur noch 3,5 Zentimeter.

Für die Optik und gegen teure Kratzer im Blech bekommt der Alltrack robuste Plastikplanken entlang der Radläufe, eine stabile Bauchbinde und vor allem neue Stoßfänger. Nur innen halten sich die Designer arg zurück: Andere Einstiegsleisten, rutschfeste Pedale und ein Schriftzug auf der Mittelkonsole sind alles, was den Alltrack vom Passat Variant unterscheidet.

Robuste Plastikplanken entlang der Radläufe, eine stabile Bauchbinde und neue Stoßfänger sollen teure Kratzer verhindern. PR

Robuste Plastikplanken entlang der Radläufe, eine stabile Bauchbinde und neue Stoßfänger sollen teure Kratzer verhindern.

Die Umbauten sind auf den ersten Blick kaum der Rede wert. Doch wer den Alltrack über ausgefahrene Feldwege oder verschneite Bergsträßchen steuert, der merkt schnell, welchen Unterschied 3 Zentimeter mehr Bodenfreiheit ausmachen können.

Wo sich der normale Passat Variant schnell Schweller und Spoiler schmutzig macht, rollt der Alltrack locker und gelassen über Holperpisten. Und für den Fall, dass es doch einmal eng wird mit der Bodenfreiheit, haben die Ingenieure stabile Bleche unter die Weichteile geschraubt. Wie auf einem Rutschteller schlittert der Passat damit sicher ins Ziel - und nicht gleich in die Werkstatt.

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