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18.09.2016

08:24 Uhr

VW Passat B6/B7 als Gebrauchtwagen

Gut abgehangen am besten

Quelle:Spotpress

Als Deutschlands wohl beliebtester Dienstwagen ist der VW Passat der Kilometerkönig unter den Gebrauchten. Wer sich für ein gebrauchtes Modell interessiert, sollte daher auf ein paar typische Folgen achten.

Gebrauchtwagen-Check: VW Passat B6/B7 - Gut abgehangen am besten VW

VW Passat B6/B7

Unauffälliges Langstreckenauto.

Ein VW Passat ist häufig ein Kilometerfresser. Schon nach drei Jahren hat er im Schnitt so viel Strecke auf der Uhr wie das Durchschnittsauto nach der doppelten Laufzeit. Nach vier Jahren ist oft schon die 100.000-Kilometermarke gerissen. Angesichts dieses harten Programms hält sich das Mittelklassemodell der zwischen 2005 und 2014 gebauten Generation B6/B7 (Typ 3C und 3C/36) beim TÜV richtig gut. Trotzdem lohnt es sich, vor dem Kauf genau hinzuschauen.

Karosserie und Innenraum: Geräumig und bequem muss ein Reiseauto für lange Autobahnetappen sein. Der gegenüber dem Vorgänger innen und außen deutlich gewachsene Passat B6 bietet das – vor allem als Kombi „Variant“, der die mit großem Abstand beliebteste Karosserieversion ist. Selten zu sehen und zu kaufen ist die leicht biedere Limousine. Seit 2008 gibt es das viertürige Coupé Passat CC, die wohl schickste, aber auch unpraktischste Variante des Mittelklassemodells.

Apropos: Optisch wirkt das Passat-Modell ab 2010 deutlich moderner als der seit 2005 gebaute Vorgänger, der mit seinem üppigen Chrom-Kühlergrill ein stilistischer Ausreiße im VW-Programm ist. Offiziell spricht Volkswagen übrigens von zwei unterschiedlichen Modellgenerationen, die Technik ist aber weitgehend identisch und stammt – anders als beim Passat B5 – großteils vom kleineren VW Golf. Das hat eine allgemein billigere Machart zur Folge; so gibt es etwa statt der gewohnten Vierlenker-Vorderachse simplere Federbeine.

Vor allem der Kombi ist beliebt VW

Beliebt als Kombi

Vor allem der Kombi ist beliebt.

Motoren: Die technische Annäherung an den Golf bedeutete auch die Rückkehr zum quer eingebauten Motor, die alten, nur längs montierbaren Sechszylindertriebwerke passten nicht mehr. Im Ausgleich wartet der VW-Bestseller ab 2007 mit den brandneuen TSI-Turbo-Triebwerken viel Kraft aus kleinem Hubraum.

Insgesamt standen über die Bauzeit in Deutschland rund ein Dutzend verschiedene Benziner mit 75 kW/102 PS bis 220 kW/300 PS (ab 2008 im neuen V6-Modell R36) zur Wahl. Wichtiger und viel häufiger zu finden sind aber die Diesel, von denen es unterschiedliche Vierzylinder-Ausführungen mit 1,6, 1,9 und 2,0 Litern Hubraum gab. Zunächst wurden noch die rauen Pumpe-Düse-Motoren montiert, ab 2008 wurde auf die laufruhigere, günstigere und sparsamere Common-Rail-Technik umgestellt.

Gängigster Motor ist auch auf dem Gebrauchtmarkt der 2,0-Liter-Diesel in der Variante mit 103 kW/140 PS, der gute Fahrleistungen mit geringem Verbrauch kombiniert. Wer es flotter mag, wählt die Ausführung mit 125 kW/170 PS oder 130 KW/177 PS, Einstiegsmotor ist ein 1,9-Liter-Triebwerk (später 1,6 Liter) mit 77 kW/105 PS. Vor allem die frühen Diesel hatten heftige technische Probleme, etwa mit den Luftdrucksensoren oder den Zweimassenschwungrädern. Mittlerweile dürften die meisten davon behoben sein. Immer noch problematisch könnten die anfälligen Ölpumpen-Antriebe sein. Wer bei leuchtender Ölwarnlampe weiterfährt, riskiert einen Motorschaden.

Kommentare (1)

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19.09.2016, 15:22 Uhr

STEFAN KNIRSCH
Audi braucht wohl neuen Entwicklungschef
PREMIUMAm Jahrestag der Abgasaffäre trennt sich Audi erneut von einem Entwicklungsvorstand. Allen Bekundungen zum Trotz: Der Dieselskandal ist noch lange nicht ausgestanden.


........................................

Es muss richtig bei der AUDI AG in den VORSTANDSETAGEN ausgeräumt werden...

weil man keine Chefs benötigt die zum Inventar gehören...sondern man braucht Chefs die für die Firme & FÜR DAS PERSONAL DA SIND !

Das Personal ist das Höchste " GUT " propangadiert nur die IG METALL bei der AUDI AG doch richtig sich für das Personal setzt sich die Fest geklebte IG METALL auch nicht.

WER NICHT HÖREN WILL...WIRD ES ZU SPÜREN BEKOMMEN.

NOCH lassen sich die Autos verkaufen !!!-Wie lange noch ???

Und der verbraucher fragt : WAS GIBTS NEUES ?

Bei AUDI AG nichts !

:-))))))))))))

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