Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.09.2015

16:01 Uhr

VW Passat Variant Alltrack

Der Kombi mit Abenteuer-Appeal

VonPeter Eck
Quelle:Spotpress

Wem ein Kombi zu bieder und ein SUV zu sehr Off-Roader ist, kann auch zu einer geländegängigen Langversion greifen. Bei VW heißt die Mixtur Passat Alltrack. Und der ist nun in der neuen Variant-Generation erhältlich.

Zur Not geht es auch mal über Schotter VW

Ein fast perfekter Crossover aus Kombi und SUV.

Zur Not geht der Passat Alltrack auch mal über Schotter.

Ein Crossover kann entweder zielgenau das Beste mehrerer Welten auf sich vereinen, oder sich exakt zwischen alle Stühle setzen. Mit dem neuen, ab 38.550 Euro erhältlichen Passat Alltrack will Volkswagen eine Synthese aus Kombi und SUV schaffen, allerdings mit deutlichem Fokus auf Alltag statt auf Abenteuer. Die Zutaten dazu heißen Allradantrieb, Höherlegung (3 cm), Anbauteile im Geländewagen-Stil und ausnahmslos starke Motoren. Passt der Passat in die Lücke zwischen Variant und Tiguan, oder beantwortet er eher eine nicht gestellte Frage?

Zunächst: Neu ist die Idee des Kombi-SUV natürlich nicht. Zum einen gab es ja schon in der vorherigen Generation einen Passat Alltrack (von 2012 – 2014), zum anderen haben Hersteller wie Subaru oder Volvo lange vor den Wolfsburgern das Segment „erfunden“ und groß gemacht. Und selbst Edel-Tochter Audi war mit seinen sogenannten Allroad-Modellen schon lange vor VW präsent.

Technische Daten, Preise, Motoren

Maße

Länge: 4,78 Meter, Breite: 1,83 Meter (mit Außenspiegeln. 2,08 Meter), Höhe: 1,51 Meter, Kofferraumvolumen: 639 – 1.769 Liter.

2,0-Liter-Turbobenziner

Allradantrieb, Anhängelast: 2.200 kg, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, 162 kW/220 PS, maximales Drehmoment: 350 Nm bei 1.500 – 4.400 U/min, Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 6,8 Sek., Vmax: 231 km/h, Durchschnittsverbrauch: 6,9 Liter, CO2-Emissionen: 157 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse: C, Preis: ab 42.575 Euro.

2,0-Liter-Turbodiesel 110 kW

2,0-Liter-Turbodiesel, Allradantrieb, manuelles 6-Gang-Getriebe, 110 kW/150 PS, maximales Drehmoment: 340 Nm bei 1.750 – 3.000 U/min, Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 9,2 Sek., Vmax: 205 km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,9 Liter, CO2-Emissionen: 129 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse: A, Preis: ab 38.550 Euro.

2,0-Liter-Turbodiesel 140 kW

Allradantrieb, 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, 140 kW/190 PS, maximales Drehmoment: 400 Nm bei 1.900 – 3.300 U/min, Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 8,0 Sek., Vmax: 220 km/h, Durchschnittsverbrauch: 5,1 Liter, CO2-Emissionen: 135 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse: A, Preis: ab 43.200 Euro.

2,0-Liter-Turbodiesel 176 kW

Allradantrieb, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, 176 kW/240 PS, maximales Drehmoment: 500 Nm bei 1.750 – 2.500 U/min, Beschleunigung: 0 - 100 km/h: 6,4 Sek., Vmax: 234 km/h, Durchschnittsverbrauch: 5,5 Liter, CO2-Emissionen: 144 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse: B, Preis: ab 47.150 Euro.

Aber auch wenn eine Idee alt ist, muss sie ja nicht unbedingt schlecht sein. Der Passat Alltrack setzt durchaus eigene und im Vergleich zum Normal-Modell attraktive Akzente. Die Kombination aus dem zurückhaltenden Business-Design des Variant und Design-Modifikationen wie Unterfahrschutz, silberne Dachreling, mattchrome Außenspiegelkappen, trapezförmige Endrohre und spezielle 17-Zoll-Alus steht dem 4,78 Meter langen Kombi überraschend gut. Hinzu kommen robuste Edelstahl-Einstiegsleisten, Stoff-Alcantara-Sitze und Pedale aus Edelstahl.

Anders als noch beim Vorgänger ist beim Passat Alltrack standesgemäß immer ein Allradantrieb an Bord VW

Anders als noch beim Vorgänger.

Beim Passat Alltrack ist standesgemäß immer ein Allradantrieb an Bord

Anders als noch beim Vorgänger ist beim Passat Alltrack standesgemäß immer ein Allradantrieb an Bord. Im Normalfall werden zwar nur die Vorderräder angetrieben, aber bei drohendem Traktionsverlust schaltet eine Haldex-Kupplung die Hinterachse zu. Zudem gibt es elektronische Differentialsperren, die die Kraftverteilung zwischen den Rädern einer Achse regeln. Beim einzigen Benzinmotor mit 162 kW/220 PS und beim stärksten Diesel (176 kW/240 PS) ist zudem immer die zusätzliche Funktion XDS+ an Bord, die bei schneller Kurvenfahrt auch noch die kurveninneren Räder bremst und so für zusätzliche Dynamik sorgt.

Neben den beiden Topmotoren gibt es noch zwei weitere Diesel mit 110 kW/150 PS und 140 kW/190 PS. Der kleine Selbstzünder ist zudem der einzige Antrieb, der nicht serienmäßig an ein Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt ist, sondern sich mit einem manuellen Sechsgänger begnügen muss.

Der Innenraum wirkt edel und ist toll verarbeitet VW

Blick in den Innenraum

Alles wirkt edel und ist toll verarbeitet.

Die Fahreindrücke: Im besten Sinne unauffällig. Der Alltrack ist eben in erster Linie ein Volkswagen und ein Passat. Daher fährt er sich genauso souverän und einfach, wie Limousine und Kombi. Ob sich gerade mal der Allradantrieb zuschaltet, merkt man während der Fahrt nicht. Die Ausgewogenheit ist einer der größten Pluspunkte des Passat und daher gibt es auch im Alltrack wenig zu meckern. Na gut, die Scheibenwischer rubbelten im Regen schon bei 80 km/h lautstark. Und Vieles, was uns an unserem Testwagen gefiel kostete Aufpreis.

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

15.09.2015, 20:18 Uhr

Aber auch wenn eine Idee alt ist, muss sie ja nicht unbedingt schlecht sein.


JA...JA...auch bei der AUDI AG ( wo VW mehr als 90% der Aktien besitzt )...

dauert es immer ein bißchen länger bis die Einsicht kommt.

Werker werden sogar eher als Rebellen abgestempelt bevor man einsieht dass Veränderungen nicht nur zeitgemäß wären sondern auch erforderlich um konkurrenzfähig zu bleiben.

Aber Hauptsache die Statistik der Anzahl von Verbesserungsvorschlägen stimmt !



Account gelöscht!

17.09.2015, 11:53 Uhr

VW hat die größte Chance verpasst Marktanteile Weltweit dazu zu gewinnen.

Durch die Scheidung mit SUZUKI ist für VW aber nicht für SUZUKI die Chance abgegangen weltweit sich besser zu etablieren.

WER ABER DIE POLITIK VOM HAUSE VW und AUDI KENNT...

DEM IST ES BEKANNT DASS DIE DIKTATUR AUS OBEREN ETAGEN DEM UNTERNEHMEN NIE GUT GETAN HAT !!!

Und wer als Werker etwa sich dagegen äußert der wird gemobbt und man sucht überall wo man den Werker nur schlecht machen kann damit falls dieser Werker etwas weiter meldet dass etwa an einem Fertigungsgruppenleiter den Verlust seiner Position verursachen könnte dann der Fertigungsgruppenleiter sagen kann .

" Ist sowieso ein Rebell, dem eilt der ruf im voraus. "

Dass aber das Unternehmen dabei der wahrer Gewinner wäre, darüber wird nie gesprochen.

Bei Toyota ist es anders...TOYOTA IST BEISPIELHAFT...

da wird einer erst Fertigungsgruppenleiter wenn man von unten nach oben sich empor gearbeitet und eingebracht hat.

Da gibt es keine Vitamin " B " !!!

B = BEZIEHUNGEN !


Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×