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02.09.2016

13:06 Uhr

VW Tiguan 2.0 TDI 4Motion

Schluss mit bieder

VonPeter Eck
Quelle:Spotpress

Die erste Tiguan-Generation war trotz mancher Schwächen ein Bestseller für Volkswagen. Beim neuen Modell haben die Wolfsburger etliche Kritikpunkte ausgemerzt. Allerdings bleiben noch einige teils unverständliche Macken.

Test: VW Tiguan 2.0 TDI 4Motion - Schluss mit bieder  Volkswagen

VW Tiguan 2.0 TDI 4Motion

Dynamischer und eleganter als der Vorgänger.

Ganz ehrlich: Der Erfolg der ersten Tiguan-Generation erschien uns immer ein wenig rätselhaft. Weniger wegen der wie stets bei Volkswagen selbstbewussten Preise. Viel eher schon wegen des mindestens biederen, aber eigentlich richtig langweiligen Designs. Gut, könnte man jetzt dagegenhalten, die Anfang des Jahres ausgelaufene erste Generation wurde immerhin seit 2007 gebaut und war zudem ein echter Verkaufsschlager für die Wolfsburger. Aber im Vergleich zu der seit Frühjahr erhältlichen zweiten Generation sieht der Vorgänger einfach nur richtig alt aus.

Womit wir schon bei einem der größten Vorzüge des neuen Tiguan wären. Man erkennt ihn zwar weiterhin auf Anhieb als Volkswagen, er wirkt nun aber deutlich dynamischer und eleganter. Wir würden zwar nicht direkt von einem „Hingucker“ schreiben, tatsächlich aber wurden wir auf dem Parkplatz gleich mehrfach auf unseren Testwagen angesprochen. Denn zu übersehen ist das Mittelklasse-SUV nicht: Im Vergleich zum Vorgänger legte das SUV in der Länge um sechs, in der Breite um drei und beim Radstand sogar um acht Zentimeter zu. Gleichzeitig wurden in der Höhe drei Zentimeter eingespart, so dass sich in der Gesamtansicht eine längere, flachere und damit auch gestreckter wirkende Silhouette ergibt.

Obwohl optisch stark überarbeitet, ist der neue Tiguan dem Vorgänger dennoch recht ähnlich Volkswagen

Optisch überarbeitet

Obwohl optisch stark überarbeitet, ist der neue Tiguan dem Vorgänger dennoch recht ähnlich.

Und dies hat gleich den neben dem Design zweiten großen Fortschritt zur Folge: Der Tiguan bietet deutlich mehr Platz als zuvor. Vorne wie hinten sitzt man ausgezeichnet, selbst hinter einem großen Fahrer findet ein mittelgroßer Erwachsener noch so viel Beinfreiheit, dass auch eine längere Reise nicht zur Qual wird. Und trotz geringerer Höhe fällt der Einstieg durch alle vier Türen leicht.

Am deutlichsten wird der Fortschritt allerdings bei einem Blick aufs Heck bei geöffneter Klappe: Statt wie bisher 470 passen nun 616 Liter Gepäck in den Kofferraum, bei maximaler Nutzung und umgelegten Sitzen sind es 1655 statt 1510 Liter. Damit kann eine vierköpfige Familie getrost in einen mehrwöchigen Campingurlaub aufbrechen.

Als Antrieb bietet sich dabei der Motor unseres Testwagens an. Der 2,0-Liter-Diesel mit 150 PS ist durchzugsstark und passt gut zum komfortabel abgestimmten Fahrzeug. Wir hatten zudem auch noch das Doppelkupplungsgetriebe DSG mit sieben Gängen und den Allradantrieb 4Motion an Bord. Womit auch die Fahrt in den Skiurlaub keine Probleme bereiten dürfte. Allerdings kostet der Tiguan so schon mindestens 33.925 Euro in der Version Trendline.

Wer die mittlere Variante Comfortline (35.950 Euro) oder gar Highline (38.450 Euro) wählt, wird mit zusätzlichen Extras verwöhnt, hat aber längst noch nicht alle wichtigen Dinge wie etwa ein Navi an Bord. Unser Testwagen überschritt mit einigen weiteren Extras locker die 50.000-Euro-Schallmauer.

Kommentare (3)

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05.09.2016, 12:33 Uhr

Ralph S.25.08.2016, 12:45 Uhr
Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme.

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05.09.2016, 12:34 Uhr

Ralph S.17.08.2016, 15:55 Uhr
Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

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05.09.2016, 13:59 Uhr

Ralph S.05.09.2016, 11:33 Uhr
Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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