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22.01.2003

12:30 Uhr

Autozulieferer bleibt zurückhaltend

Brose erwartet erst 2004 neues Wachstum

Der oberfränkische Autozulieferer Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. erwartet nach einem umsatzstarken Geschäftsjahr 2002 in diesem Jahr wegen der allgemein rückläufigen Fahrzeugproduktion keine signifikanten Zuwächse.

Reuters COBURG. In diesem Jahr werde das Geschäftsvolumen auf Vorjahresniveau stagnieren, teilte das im Privatbesitz befindliche Unternehmen am Mittwoch in Coburg mit. Erst 2004 seien wieder spürbare Zuwächse zu erwarten. 2002 sei das Geschäftsvolumen unter anderem durch die Übernahme der Schließsystemsparte von Bosch um 23 Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Euro gestiegen.

Bei Fernsterhebern hätten sich die Verkaufserlöse mit 745 Millionen Euro um fünf Prozent erhöht, während das Türsystemgeschäft um sieben Prozent auf 528 Millionen Euro gewachsen sei, hieß es weiter. Der Umsatz mit Sitzverstellungen habe um elf Prozent auf 275 Millionen Euro zugelegt. Angaben zur Ergebnisentwicklung machte Brose nicht.

Brose wolle in diesem Jahr rund 110 Millionen Euro in neue Fertigungskonzepte und Informationssysteme in Europa und Kanada investieren, teilte der Autozulieferer weiter mit.

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