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15.01.2001

11:05 Uhr

Balkan-Syndrom

Medizinischer Ausschuss der NATO tagt zu Uran-Munition

Am Montag kam der medizinsche Rat der NATO zusammen, um über die Gesundheitsrisiken durch Uranmunition zu beraten. In der vergangenen Woche hatte der NATO-Rat ein Moratorium für die Munition abgelehnt.

ap BRÜSSEL. Der Medizinische Ausschuss der NATO hat am Montag Beratungen über mögliche Gesundheitsrisiken uranhaltiger Munition aufgenommen. Das oberste medizinische Gremium der Allianz, das sich aus Gesundheitsexperten der Mitgliedsstaaten zusammensetzt, kam in einem Gebäude des belgischen Verteidigungsministeriums in Brüssel zusammen. Über die Ergebnisse der Beratungen will die Allianz am Dienstag berichten.

Der NATO-Rat hatte in der vergangenen Woche ein Moratorium für die Munition abgelehnt und darauf verwiesen, dass nach derzeitigem Kenntnisstand Gesundheitsrisiken auszuschließen seien. Dennoch stellte Generalsekretär George Robertson einen Aktionsplan vor, um bestehende Besorgnis auszuräumen. Dabei will die Allianz als Sammelstelle für alle Informationen dienen, die auf einen möglichen Zusammenhang zwischen uranhaltiger Munition und Krebserkrankungen von Balkan-Soldaten hinweisen könnten.



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