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24.07.2000

16:35 Uhr

vwd ZÜRICH. Die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gibt nach Ansicht von Analysten auch nach der Mitte Juni vorgenommenen Anhebung des Zielkorridors für den Dreimonts-CHF-Libor keinen Anlass zur "Hypozins-Hysterie". Wie die Analysten der Bank Bär in ihrer Marktübersicht Schweiz schreiben, handelte die SNB damit konsequent nach ihrer Prognose, wonach die Wirtschaft im Jahr 2000 um drei Prozent wachsen wird. Auch der Markt habe diesen Schritt wohlwollend quittiert. Seither bewege sich der 3-Monats-Libor unter der Mitte des Zielbandes von 3,5 %. Bis zu der nächsten erwarteten Erhöhung im September bleibe geldpolitischer Spielraum.

Die um zehn Basispunkte gesunkene Rendite der zehnjährigen Bundesobligationen zeigt den Bär-Analysten zufolge, dass die derzeitige Geldpolitik Vertrauen genießt. Ein weiterer Hinweis darauf sei die Ruhe bei den Repo-Geschäften, die sich im 2-Wochen-Bereich in einer engen Spanne von wenigen Basispunkten bewegten. Insgesamt rechnen die Bär-Analysten mit weiter leicht steigenden Zinsen bei einer sich abflachenden Zinsstruktur.

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