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02.01.2003

09:41 Uhr

Bank konzentriert sich auf das Kerngeschäft

Deutsche Bank verkauft Buderus-Anteil

Die Deutsche Bank hat ihren Anteil am Wetzlarer Heiztechnikspezialisten Buderus für rund 100 Mill. Euro verkauft.

Reuters FRANKFURT. Käufer des Aktienpaketes von 7,47 Prozent sei die Stuttgarter Robert Bosch GmbH, teilte Deutschlands größte Bank am Donnerstag in Frankfurt mit. Der erzielte Verkaufserlös sei zur Hälfte ergebniswirksam. Bosch erklärte, dass der Elektrokonzern zu derzeitigen Marktkonditionen insgesamt 13,35 Prozent an der Buderus AG erworben habe.

Deutschlands größter Autozulieferer Robert Bosch GmbH betrachtet seine Beteiligung an dem Wetzlarer Heiztechnikspezialisten Buderus nach eigener Aussage nur als eine Finanzanlage.

"Wir sehen das als eine Finanzanlage an in einer Branche, die uns vertraut ist und die wir für zukunftsträchtig halten", sagte eine Bosch-Sprecher am Donnerstag in Stuttgart. Bosch hatte zuvor mitgeteilt, insgesamt mehr als 13 Prozent an Buderus erworben zu haben. Darunter ist die 7,47-prozentige Beteiligung der Deutschen Bank an dem Wetzlarer Unternehmen, die Bosch für rund 100 Millionen Euro übernommen hat. Zu weiteren möglichen Zukäufen wollte sich der Bosch-Sprecher nicht äußern.

Unterdessen hieß es bei der Commerzbank, sie habe ihren Buderus-Anteil nicht reduziert. Nach Angaben eines Sprechers hält das Bankhaus weiterhin 10,5 Prozent an dem Unternehmen. Denkbar sei allerdings, dass die Bank im Verlauf des Jahres den Anteil veräußert, hieß es in Finanzkreisen.

Die Deutsche Bank trennt sich aktuell von zahlreichen börsennotierten Unternehmen, um sich auf das eigene Kerngeschäft zu konzentrieren.

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