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09.02.2001

16:31 Uhr

dpa NÜRNBERG. Nach einer selbst von der Polizei unbemerkten 12-stündigen Geiselnahme ist am Freitagmorgen in Nürnberg ein Bankräuber mit rund 170 000 DM geflüchtet. Der mit einer Pistole bewaffnete Mann hatte insgesamt zehn Menschen in seiner Gewalt, die jedoch unverletzt blieben. Die Fahndung nach dem Gangster blieb zunächst ohne Erfolg. Es wurde eine Belohnung von 5 000 Mark ausgesetzt.

Nach Angaben der Polizei hatte der mit einer Theatermaske bekleidete Mann zunächst einen Bankangestellten und seine Frau in ihrer Wohnung gekidnappt. Da der Mitarbeiter jedoch keinen Schlüssel zur Bank hatte, befahl der Räuber der Hausmeisterin, die Tür zu öffnen. Dann nahm er auch sie und ihren Sohn als Geisel und verschanzte sich in der Bank. Am Morgen brachte er sechs weitere Bankangestellte in seine Gewalt. Er ließ sich den Schlüssel zum Tresor geben, packte das Geld in eine Leinentasche und verschwand zu Fuß mit der Beute. "Die Tat war sicherlich sehr gut geplant", sagte Kriminaloberrat Klaus Winter.

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