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19.07.2000

10:33 Uhr

dpa MADRID. Spanien legt seine Kriegsschiff-Werften Bazan mit dem Hersteller von Handelsschiffen, AESA ( Astilleros Espanoles), zusammen. Aus der Fusion der beiden staatseigenen Unternehmen entsteht der zehntgrößte Schiffbau-Konzern der Welt. Die Staatsholding SEPI, die in beiden Unternehmen 100 % des Aktienkapitals hält, will mit der Zusammenlegung 20 Mrd. Pesetas (240 Mill. DM) Kosten sparen.

Sie geht nach Presseberichten vom Mittwoch davon aus, dass mit der Fusion der derzeit noch defizitäre Schiffbau in Spanien in spätestens drei Jahren wieder Gewinne abwirft. Die Fusion soll ab Oktober wirksam werden. Der neue Werften-Gigant, der den Namen Empresa Nacional Bazan de Cobstrucciones Navales erhält, solle den Grundstein zu einer möglichen Integration der europäischen Werftenindustrie bilden, sagte der SEPI-Präsident Pedro Ferreras.

Mit dem Zusammenschluss sei nicht beabsichtigt, Produktionsstätten in Spanien zu schließen. Der neue Konzern verfügt in Spanien über zwölf Werften und beschäftigt 11 200 Mitarbeiter.

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