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28.02.2003

07:47 Uhr

Beim Scheitern droht dem deutschen Unternehmen die Pleite

Probleme beim Verkauf von Grundig

Der Verkauf des deutschen Fernsehgeräte-Herstellers Grundig an den taiwanischen Elektronik-Konzern Sampo steht nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" vor dem Scheitern.

Reuters HAMBURG. Die Unternehmen hätten sich auf wichtige Details nicht einigen können, berichtete die Zeitung vorab unter Berufung auf Konzernkreise aus ihrer Freitagausgabe. Die Taiwaner hätten Forderungen gestellt, die nicht akzeptabel seien, hieß es. Bei einem endgültigen Scheitern droht Grundig die Pleite.

"Aus dem ursprünglichen Vertrag wird nichts", zitierte die Zeitung einen der Beteiligten. Ein Grundig-Sprecher lehnte im Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" einen Kommentar ab. Am Abend war für eine Stellungnahme bei Grundig niemand zu erreichen.

Anfang Januar hatten Grundig-Eigner Anton Kathrein und Sampo-Chairman Felix Chen den Kaufvertrag öffentlich unterzeichnet. Der Einstieg sollte den Plänen zufolge bis März vollzogen werden. Grundig lebt derzeit von einem Kredit über 45 Millionen Euro, der bis Ende März reichen soll. Grundig hatte 2001 einen Verlust von rund 150 Millionen Euro bei einem Umsatz von 1,28 Milliarden Euro verzeichnet. Auch 2002 war ein Verlust angefallen.

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