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04.02.2001

13:42 Uhr

adx HANNOVER. Die Expo-Gesellschaft in Liquidation (Expo i.L.) hat einen Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" über angebliche Mill.-Zahlungen an McDonalds zurückgewiesen. Der Bericht sei komplett falsch, sagte die Sprecherin der Expo i.L., Silke Schumacher, am Sonntag in Hannover der Nachrichtenagentur ddp. Sie bestätigte lediglich Gespräche mit McDonalds über offene Forderungen. Während der laufenden Gespräche wolle sie aber keine Angaben über die Inhalte machen. McDonalds war während der Weltausstellung Produktpartner der Expo und zahlte dafür rund zehn Mill. Mark. Zudem leistete das Unternehmen Zahlungen für Konzessionsverträge.

Falsch sei zudem, dass den Vertragspartnern der Expo feste Besucherzahlen zugesagt worden seien, sagte Schumacher. Während der fünf Monate dauernden Weltausstellung in Hannover waren statt der erwarteten 40 Mill. Besucher nur 18 Mill. gekommen. Dadurch war ein auf 2,4 Mrd. Mark veranschlagtes Defizit entstanden. Dieses geschätzte Maximaldefizit werde auf keinen Fall überschritten, betonte Schumacher.

"Focus" hatte berichtet, dass die Expo zehn Mill. Mark Entschädigung für ausgebliebene Kundschaft an McDonalds zahle. Darauf hätten sich beide Parteien in einem außergerichtlichen Schiedsgericht-Verfahren geeinigt.

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