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05.02.2001

18:38 Uhr

dpa GENF. Die Welle von Fusionen im europäischen Bankensektor wird nach einem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zwischen 1999 und 2002 rund 300 000 Arbeitsplätze kosten. Der Bericht, der heute in Genf veröffentlicht wird, bezieht sich für diese Prognose allerdings auf nicht näher genannte "Sektor-Spezialisten".

Die Zahl sei eine Hochrechnung auf Grund der Fusionen und Übernahmen der vergangenen Jahre, sagte der Autor der Studie, John Sendanyoye. Der Verlust der Arbeitsplätze sei nicht ausschließlich auf Fusionen, sondern auch auf den Einsatz neuer Technologien zurückzuführen.

Bei zwei Drittel aller Fusionen und Übernahmen werden die angestrebten Ziele der Partner - höhere Effizienz, niedrigere Kosten, bessere Aktienkurse - nach Angaben der ILO nicht erreicht. Dies liege zum Großteil daran, dass die Banken die Belange ihrer Mitarbeiter nur ungenügend berücksichtigen und einbeziehen.

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