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19.01.2001

07:19 Uhr

Beruhigende Quartalszahlen

PC-Werte geben Anlass zur Freunde

VonWall Street Correspondents

Anleger und Investoren an der Wall Street können aufatmen. Die nachbörslich am Donnerstag veröffentlichten Quartalszahlen geben Anlass zur Freunde. Kaum ein Ergebnis blieb hinter den Analystenschätzungen zurück. Einige Unternehmen wie eBay und Commerce One konnten die Prognosen sogar übertreffen. Die Ergebnisse von Nortel Networks, Microsoft und Sun Mircrosystems lagen genau im Rahmen der Erwartungen.

NEW YORK. Allen voran meldete Nortel Networks seine Quartalzahlen. Mit einem Gewinn von 26 Cents pro Aktie erfüllte der kanadische Netzwerk- und Telefonhersteller die Prognosen der Analysten. Im vierte Quartal konnte das Unternehmen seinen Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um 24 Prozent auf 825 Millionen Dollar steigern. Der Umsatz legte um 34 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar zu. Nortels Aussichten für das laufende Jahr dürften Anleger positiv stimmen. Trotz des schlechten Marktumfelds bestätigt Nortel Vorstand John Roth nochmals ein Umsatzwachstum von 30 Prozent. Die Anleger freute die Nachricht. Nach Handelsschluss legte die Aktie fast zehn Prozent an Wert zu.

Ebenfalls gefragt war das Papier von Sun Microsystems. Im zweiten Quartal steigerte der Serverriese den Gewinn um 19 Prozent auf 16 Cents pro Aktie und lag damit im Rahmen der Konsensschätzungen. Der Umsatz stieg um 44 Prozent auf 5,12 Millionen Dollar. Für das laufende Quartal sind die Aussichten jedoch trüb. Sun erwartet für diesen Zeitraum keine Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahresquartal. Zudem soll der Gewinn im laufenden und kommenden Quartal geringer ausfallen als im Vorjahresquartal. Im nachbörslichen Handel konnte der Wert dennoch um sieben Prozent anziehen.

Ebenso wie Sun und Nortel hatte Microsoft bereits enttäuschenden Quartalszahlen vorgebeugt und die Erwartungen für die Ergebnisse im Vorfeld nach unten revidiert. Nun konnte der Software-Gigant die Konsensschätzungen von 47 Cents Gewinn pro Aktie treffen. Den Umsatz steigerte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahresquartal um acht Prozent auf 6,59 Milliarden. In diesem Fall konnte Microsoft die selbstgesetzten Umsatzprognosen übertreffen. Das Management zeigt sich jedoch über die angespannte Wirtschaftslage besorgt. Microsoft befürchtet, dass der Gewinn im laufenden Quartal die Prognosen von 44 Cents Gewinn pro Aktie nicht erfüllen wird. Der Rückgang der PC-Nachfrage wird das Unternehmen außerdem negativ beeinflussen. Das Unternehmen erwartet ein Umsatzwachstum von höchstens zehn Prozent in diesem Sektor.

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