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19.02.2003

15:40 Uhr

Besetzung bis 2011

Brüssel will 3 300 Beamte aus Beitrittsländern einstellen

Die für jeden Beitrittskandidaten vorgesehene Stellenzahl wurde anhand des Stimmengewichts des Landes im EU-Ministerrat, seiner Zahl der Sitze im europäischen Parlament und der Einwohnerzahl berechnet.

dpa BRÜSSEL. Die Europäische Kommission will nach der EU-Erweiterung 3 341 Beamte aus den Beitrittsstaaten einstellen. Von Mai 2004 an will die Kommission die neuen Stellen ausschreiben. Der Großteil der Stellen solle bis 2011 besetzt werden, teilte der für die Verwaltungsreform zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Neil Kinnock, am Mittwoch in Brüssel mit.

Aus Polen sollen 1341 und aus der Tschechischen Republik 492 Beamte eingestellt werden. Für Malta hat die EU-Kommission dagegen nur 83 Stellen vorgesehen. Im Zuge der Erweiterung der Gemeinschaft würden insgesamt 3900 Arbeitsplätze in den EU-Institutionen und Organen geschaffen, erklärte die EU-Kommission. Rund 500 Stellen für die Forschung sollen aber nicht zwingend mit Bewerbern aus den zehn Beitrittsstaaten besetzt werden.

Die für jeden Beitrittskandidaten vorgesehene Stellenzahl wurde anhand des Stimmengewichts des Landes im EU-Ministerrat, seiner Zahl der Sitze im europäischen Parlament und der Einwohnerzahl berechnet. Das reguläre Einstellungsverfahren der EU-Kommission muss für die Anwerbung der Beamten aus den Beitrittsländern vorübergehend außer Kraft gesetzt werden.

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