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20.06.2000

10:26 Uhr

Bewag-Papier als Langfristanlage.

Bankgesellschaft rät zum Akkumulieren der Bewag-Aktien

Noch herrscht Unsicherheit über die Beteiligung von Southern Company.

ADX Berlin. Die Bankgesellschaft Berlin stuft die Aktien der Berliner Kraft- und Licht (Bewag) AG unverändert auf "Akkumulieren". Die Kursentwicklung der nächsten Wochen werde von der Unsicherheit bestimmt, wann das amerikanische Unternehmen Southern Company auf dem Wege über die Bewag in den ostdeutschen Energieversorger Vereinigte Energiewerke AG (Veag) einsteige, sagte Kathrin Spanek. "Dennoch halten wir die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau für zu niedrig bewertet", fügte die Analystin hinzu. Für das laufende Jahr rechnet sie mit einem Ergebnis je Aktie von 0,71 für 2000 von 0,78 und für 2001 von 0,75.

Eine Beteiligung des amerikanischen Unternehmens werde die Aktie beflügeln, weil die Bewag größer würde und damit mehr Kundenpotenzial aufbauen könnte, wertete die Analystin. Wegen ihrer hohen Erzeugerkapazitäten sei die Veag zum gegenwärtigen Zeitpunkt eher für aus- denn inländische Firmen attraktiv, die sich auf diesem Weg den Eintritt in den deutschen Markt erhoffen. Wer derzeit Bewag-Aktien kaufen wolle, müsse noch ein gewisses Risiko einkalkulieren, sagte die Expertin. Ansonsten sei wegen der noch ausstehenden Entscheidung über die Mehrheitsbeteiligungen das Bewag-Papier eine Langfristanlage.

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