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07.01.2004

14:06 Uhr



Bundesfinanzhof
Bewertungsgesetz/Erbschaftsteuer/Abgabenordnung


AO 1977 § 179 Abs. 2 Satz 2; BewG § 138 Abs. 5 Satz 3, § 145 Abs. 3, § 146 Abs. 2 bis 5, Abs. 6 und Abs. 7; ErbStG § 9, § 10, § 12, § 25

Hat ein unentgeltliches Nutzungsrecht, welches im Rahmen der Feststellung der Ertrags- und Mindestwerte nach den Absätzen 2 bis 6 des § 146 BewG unberücksichtigt bliebe, den vom Stpfl. nach § 146 Abs. 7 BewG nachgewiesenen niedrigeren gemeinen Wert (wertmindernd) beeinflusst, kann der nachgewiesene Wert nicht zur Feststellung eines niedrigeren Grundstückswerts führen.

Bei einer Mehrheit von Erben, denen ein zum Nachlass gehörendes Grundstück zuzurechnen ist, ist der Grundstückswert gegenüber allen Miterben nach § 138 Abs. 5 Satz 3 BewG i. V. mit § 179 Abs. 2 Satz 2 AO 1977 gesondert und einheitlich festzustellen.

BFH-Urteil vom 08.10.2003 - II R 27/02



(DATEV LEXinform-Nr. 0816640)



Quelle: DER BETRIEB, 07.01.2004

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