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15.06.2000

13:21 Uhr

vwd HAMBURG. In den ersten fünf Monaten 2000 hat die Holsten AG, -Brauerei Hamburg, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei den inländischen Marken ein Absatzplus verzeichnet. Der Verkauf von Holsten Pilsener kletterte um 8,9 %, der von König-Pilsener um 12,5 % und der von Lübzer Pils um 6,9 %, sagte Vorstandsvorsitzender Andreas Rost am Donnerstag während der Hauptversammlung in Hamburg. Für Licher Pilsner sei hingegen ein Minus von 2,9 % verzeichnet worden. Mit König-Pilsener und Licher Pilsner sei insgesamt ein Marktanteil von zehn Prozent erreicht worden.

Der Absatz der Töchter in Polen ist seinen Angaben zufolge von Januar bis Mai um 30,5 % gestiegen. Im Bereich alkoholfreier Getränke habe die Emig AG im Berichtszeitraum insgesamt ein Absatzplus von 15,5 % verzeichnet. Für die Zukunft stellte Rost den Aktionären ein räumliches, qualitatives und quantitatives Unternehmenswachstum in Aussicht. Mit bewährten und neuen Strategien soll der Ertrag gesteigert werden, betonte er. Er sei eine selbstverständliche Verpflichtung, die im letzten Jahr leicht erhöhte Dividende zu erarbeiten.

Die Vorschläge des Bundesumweltministeriums zur Novellierung der Verpackungsverordnung bezeichnete Rost als wenig konkret. Bei der Fixierung einer Mindestfüllmenge für Mehrweg fehlten Angaben über die Menge, die mindestens in Mehrweg-Gebinde abgefüllt werden müssten und über die Höhe der Abgabe, die bei Unterschreitung fällig werden solle. Dennoch begrüße Holsten diesen Ansatz, der ein bestehendes Mehrwegsystem gewährleiste, ohne die Entwicklung von neuen Einweg-Verpackungsformen zu behindern. "Wir werden diese Vorschläge prüfen und uns weiter für eine Konsens-orientierte Lösung einsetzen", betonte Rost.

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