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10.07.2000

17:38 Uhr

afp Den Haag. Der Mobilfunkanbieter e-plus wird sich nach Angaben seines niederländischen Mehrheitsaktionärs KPN nicht allein um eine deutsche Mobilfunklizenz im Multimedia-Standard UMTS bewerben. Das Unternehmen habe stattdessen bei der zuständigen Regulierungsbehörde in Bonn um die Genehmigung gebeten, ein Konsortium zu bilden, sagte KPN-Sprecher Bram Oudshoorn. Einen Rückzug bedeute dies nicht: "Unser Interesse besteht unvermindert fort", betonte Oudshoorn. Weitere Angaben wollte er zunächst nicht machen. KPN hatte zuletzt beim Mobilfunk eine Allianz mit dem japanischen Konzern NTT DoCoMo und der Hongkonger Gruppe Hutchison Whampoa geschmiedet. Hutchison bewirbt sich bei der deutschen UMTS-Auktion über seine Tochterfirma Auditorium Investment.

In der vergangenen Woche hatten sowohl e-plus als auch der mit gut 75 Prozent an dem Unternehmen beteiligte KPN-Konzern Meldungen nicht kommentieren wollen, e-plus wolle sich aus der deutschen Versteigerung zurückziehen. Bei einem Rückzug ebenso wie bei der Bildung eines Konsortiums aus zwei bislang getrennten Bietern würde die Zahl der Bewerber von ursprünglich zwölf auf sieben sinken. Damit könnte auch der Preis für jede der vier bis sechs miliardenschweren Frequenzen sinken; bislang werden bis zu 20 Milliarden Mark je Lizenz erwartet. Die Versteigerung beginnt am 31. Juli im Mainz.

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