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03.01.2001

17:31 Uhr

ap BERLIN. Mindestens 26 Journalisten sind im vergangenen Jahr in Ausübung ihres Berufes getötet worden. Die Organisation Reporter ohne Grenzen wies am Mittwoch in Berlin darauf hin, dass weitere Fälle noch untersucht würden. Nach Angaben der Organisation wurden weltweit 510 Journalisten bedroht, angegriffen oder entführt, 329 wurden festgenommen, verhört oder inhaftiert.

Die Zahl der getöteten Journalisten liege mit 26 zwar unter der vom Vorjahr von 36, aber immer mehr Kollegen würden Opfer von Rebellen oder organisierter Kriminalität, hieß es weiter.

Allein in Asien seien vier Journalisten getötet worden, weil sie über organisierte Kriminalität berichtet hätten, teilte die Organisation weiter mit. In Sierra Leone, Sri Lanka, Kolumbien und Spanien wurden nach diesen Angaben elf Journalisten von Separatisten oder Rebellen umgebracht. Weltweit sind derzeit in 22 Ländern 77 Journalisten im Gefängnis, zum Teil unter schlechten bis lebensbedrohenden Haftbedingungen. In Birma mit 13, China mit zwölf Iran mit zehn und Äthiopien mit neun Gefangenen sitzen die meisten Journalisten in Gefängnissen.



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