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14.01.2004

11:54 Uhr



Bundesfinanzhof
Bilanzsteuerrecht


KStG § 8 Abs. 1; EStG 1992 § 5 Abs. 1 Sätze 1 und 2, § 6 Abs. 1 Nr. 1 bis 3; HGB § 249 Abs. 1 Satz 1, § 253 Abs. 1 Satz 2, § 254, § 266 Abs. 3, § 279 Abs. 1 und 2, § 280 Abs. 1 und 2

Hat die zuständige Behörde von einer Schadstoffbelastung und einer dadurch bedingten Sicherungs- und Sanierungsbedürftigkeit eines Grundstücks Kenntnis erlangt, muss der Zustands- oder Handlungsstörer im Regelfall ernsthaft mit seiner Inanspruchnahme aus der ihn treffenden Sanierungsverpflichtung rechnen (Fortführung der BFH-Urteile vom 19. 10. 1993 VIII R 14/92, BStBl. II 1993 S. 891 = DB 1994 S. 18; vom 11. 12. 2001 VIII R 34/99, BFH/NV 2002 S. 486).

Eine wegen der Schadstoffbelastung erfolgte Teilwertberichtigung eines Grundstücks hindert nicht die Bewertung einer bestehenden Sanierungsverpflichtung mit dem Erfüllungsbetrag. Dieser ist allerdings um den bei der Erfüllung der Verpflichtung anfallenden und als Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu aktivierenden Aufwand zu mindern (BFH-Urteil vom 27. 6. 2001 I R 45/97, BStBl. II 2003 S. 121 = DB 2001 S. 1698).

BFH-Urteil vom 19.11.2003 - I R 77/01



(DATEV LEXinform-Nr. 0816660)Hinweis: Das Urteil ist in diesem Heft zu finden (DB 2004 S. 113).





Quelle: DER BETRIEB, 14.01.2004

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