Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.01.2002

15:10 Uhr

Bilfinger Berger wird Buderus nicht übernehmen

Bilfinger steigt nicht unternehmerisch bei Buderus ein

Der Baukonzern Bilfinger Berger hat sich von seinem Plan zur Übernahme des Wetzlarer Heizungsbauers Buderus verabschiedet.

dpa MANNHEIM. Man sehe aber Möglichkkeiten zur Zusammenarbeit in einigen Service-Bereichen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Mannheim mit.

Bilfinger Berger und Buderus hatten die Möglichkeit einer strategischen Zusammenarbeit geprüft und waren zu dem Schluss gekommen, dass es nur wenige Synergien gibt. Buderus mit seiner Spezialisierung auf Heizungsanlagen könne keinen wesentlichen Beitrag zur Strategie von Bilfinger leisten, teilte die Bilfinger Berger AG am Donnerstag mit. Voran gegangen waren Gespräche mit dem Buderus-Vorstand. Der Mannheimer Baukonzern will seinen 30-prozentigen Anteil an Buderus nun als Finanzbeteiligung halten.

Nach dem Abschluss von Sondierungsgesprächen mit Buderus sehe Bilfinger + Berger Möglichkeiten einer operativen Zusammenarbeit in einigen Service-Bereichen, teilte die Firma weiter mit. Dies erfordere allerdings keine unternehmerische Beteiligung des Mannheimer Baukonzerns an Buderus, hieß es.

Der Konzern hält derzeit als Finanzbeteiligung einen Anteil von 28,5 % an Buderus. Damit ist Bilfinger Berger größter Aktionär des Heizungsbauers.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×