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28.06.2000

21:30 Uhr

Bis Jahresende soll der Service bundesweit zur Verfügung stehen

Viag Interkom testet schnellen Mobilfunkstandard GPRS

Viag Interkom, Späteinsteiger im Mobilfunkmarkt, setzt sich bei der Einführung von GPRS auf den zweiten Platz. Geräte für den schnelleren Standard gibt es indes noch nicht.

Reuters MÜNCHEN. Der Mobilfunkbetreiber Viag Interkom testet eigenen Angaben zufolge einen schnelleren Übertragungsstandard in seinem Mobilfunknetz. Viag Interkom teilte am Mittwoch in München mit, man habe den Testbetrieb im Übertragungsstandard GPRS (General Packet Radio Service) aufgenommen. Der neue Übertragungsstandard erlaubt eine Abrechnung von Zugriffen auf das Internet mit mobilen Geräten, der sich an der übertragenen Datenmenge orientiert.
Der kommerzielle Start von GPRS im Viag-Interkom-Netz sei noch im Sommer geplant; bundesweit werde der Dienst bis Jahresende verfügbar sein, hieß es. Derzeit sind die Mobilfunkgerätehersteller noch nicht in der Lage, Geräte in hohen Stückzahlen zu liefern, so dass die Verbraucher noch bis Anfang 2001 warten müssen.

In der vergangenen Woche hat als weltweit erster Mobilfunkbetreiber T-Mobil den GPRS-Dienst in gut zwei Dritteln seines Mobilfunknetzes D1 eingeführt. GPRS erlaubt Datenübertragungsraten auf ISDN-Niveau von bis zu 40 Kilobit pro Sekunde. Derzeit sind Übertragungsraten von knapp zehn Kilobit pro Sekunde möglich. GPRS gilt als Vorstufe zum dritten weltweit gültigen Mobilfunkstandard UMTS, der derzeit noch in der Entwicklung steckt und Anfang 2003 in Deutschland eingeführt werden soll.

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