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14.01.2003

11:03 Uhr

Blick auf neue US-Konjunturdaten

Eurokurs erklimmt neue Höhen

Der Euro hat im frühen europäischen Handel am Dienstag mit einem Kurs von 1,0590 Dollar einen neues Drei-Jahres-Hoch zur US-Währung markiert.

Reuters LONDON. "Die Stimmung ist allgemein immer noch negativ für den Dollar", sagte ein Devisenhändler in London. Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer richte sich vor allem auf neue US-Konjunkturdaten, die am Nachmittag veröffentlicht werden. "Wir haben später die Einzelhandelsdaten und die Leute scheinen sich darauf zu fokussieren", sagte der Händler weiter.

Ein Euro kostete gegen 10.45 Uhr MEZ 1,0580/84 Dollar nach einer Schlussnotiz von 1,0573/77 Dollar am Montagabend in New York. Auch zu anderen Währungen erklomm der Euro neue Höchststande. So erreichte die Gemeinschaftswährung im Handel mit dem britischen Pfund Sterling mit 0,6612 Pfund sein höchstes Kursniveau seit dreieinhalb Jahren. Der Dollar gab auch zum Yen auf 118,54/59 Yen nach. In New York war die US-Währung noch mit 119,24/32 Yen aus den Handel gegangen.

Impulse für den Devisenhandel erwarten Händler von den gegen 14.30 Uhr MEZ veröffentlichten Daten zur Entwicklung des US-Einzelhandels im Dezember. Von Reuters befragte Volkswirte rechneten im Schnitt mit einem Anstieg der Umsätze ohne Autos um 0,2 Prozent zum Vormonat. Im November hatten die Verbraucher den Einzelhändlern in den USA noch ein Umsatzplus von 0,5 Prozent beschert.

In Deutschland legte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag die endgültigen Inflationsdaten für Dezember vor. Den Angaben zufolge lag die Jahresteuerungsrate wie schon im November bei 1,1 Prozent. Von November auf Dezember stiegen die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2002 sank die Jahresteuerung mit 1,3 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 1999.

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