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05.01.2001

18:50 Uhr

adx BERLIN. Berlin ist als Standort für das geplante BMW-Autowerk aus dem Rennen. "BMW hat uns mitgeteilt, dass wir nicht mehr in die engere Wahl der Städte fallen, die sich um das neue Werk bewerben", sagte Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner (CDU) der "Berliner Zeitung" (Wochenendausgabe).

Das Land hatte dem Münchner Autokonzern ein knapp 250 Hektar großes Gelände mit Bahn - und Autobahnanschluss in Berlin-Pankow angeboten. Um die Erschließung wollte sich Berlin kümmern. BMW befürchte jedoch, dass die Fläche kontaminiert sei, sagte Branoner. Früher seien dort Rieselfelder gewesen. Derzeit stehe noch eine pyrotechnische Fabrik auf dem Gelände. "Die hätten wir zwar verlagert, aber aus Sicht des Automobilkonzerns sind das zwei unbekannte Größen," sagte der Senator.

Ein alternatives Gewerbegrundstück dieser Größe steht nach Angaben Branoners nicht zur Verfügung. Dennoch wolle Berlin das Angebot noch einmal nachbessern. Insgesamt haben sich 200 Standorte um die neue Autofabrik beworben. BMW favorisiert für die Fertiguungstätte, in der künftige ein kleiner Pkw der 2er Reihe gebaut werden soll, nach bisherigen Angaben einen Standort in Ostdeutschland oder in Osteuropa. Eine Entscheidung soll bis zum Sommer fallen.

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