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20.02.2002

07:59 Uhr

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Börse Tokio schließt etwas leichter

Der Handel war lustlos. Weil konkrete Reformschritte speziell für Japans krisengeschüttelte Banken ausbleiben, halten sich die Anleger weiter zurück.

rtr TOKIO. Der Aktienmarkt in Tokio hat am Mittwoch mit leichten Kursverlusten geschlossen, was Händler erneut auf das Ausbleiben konkreter Reformschritte in Japan zurückführten. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel um 0,13 % auf 9834,13 Zähler, der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,32 % auf 956,91 Punkte.

Es sei ein ruhiger Handelstag gewesen, sagte Tasuyuji Kawaski, Aktienhändler bei Kaneyama Securities. "Die Anleger werden nicht in den Markt gehen, solange sie nicht Klarheit darüber bekommen, wann es eine öffentliche Finanzspritze (für den Bankensektor) geben wird", fügte er hinzu. Die japanische Regierung hatte angekündigt, bis Ende Februar ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Deflation und der Bankenkrise auszuarbeiten.

Kurzfristig orientierte Anleger hätten vor allem defensive Werte wie die Aktien von Pharmaherstellern gekauft, sagten Händler. Dies habe die Verluste bei Technologiewerten, die durch den dreiprozentigen Kursrückgang des Nasdaq-Indexes am Vortag belastetet worden seien, nahezu ausgeglichen. Die Aktien des Handyproduzenten Matsushita Communication Industrial fielen um 2,33 %. Die Pharmatitel Shionogi und Eisai legten dagegen um 4,34 beziehungsweise 3,93 % zu. Die Aktien der Kirin-Brauerei stiegen nach Bekanntgabe eines Aktienrückkaufs um 4,09 %.

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