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21.01.2002

13:20 Uhr

Börsen-Ausschuss tagt am Donnerstag

Börse: Keine konkreten Pläne zur Verkürzung der Handelszeiten

Die Deutsche Börse plant nach Angaben einer Sprecherin derzeit keine Verkürzung der Handelszeiten. "Es gibt dazu keine konkreten Pläne", bekräftigte eine Sprecherin der DBAG am Montag frühere Äußerungen der Börse zu diesem Thema.

Reuters FRANKFURT/M. Einen Zeitungsbericht, dem zufolge der Sekundärmarktausschuss der Börse sich am Donnerstag mit diesem Thema befassen werde, kommentierte sie nicht. Seit längerem wird in Frankfurter Bankenkreisen über eine Verkürzung der Handelszeiten diskutiert. Die zu Boomzeiten des Aktienhandels im Juni 2000 auf 20.00 Uhr ausgedehnten Öffnungszeiten des Börsenhandels sind vielen Instituten nach 17.30 Uhr angesichts dünner Umsätze zu teuer.

Ein Mitglied des Börsenrates der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB), der einer solchen Veränderung zustimmen müsste, rechnet nicht damit, dass sich bei den Handelszeiten in kürze etwas tun wird. "Das ist zwar schon Thema gewesen, aber es befindet sich alles noch in der Frühphase", sagte das Börsenrats-Mitglied, dass namentlich nicht genannt werden wollte.

Die "Financial Times Deutschland" hatte am Montag berichtet, der Sekundärmarktausschuss werde sich mit einer Art Stufenmodell für die Börsenöffnungszeiten beschäftigen. Danach soll der Handel auf dem elektronischen Handelssystem Xetra mit Dax-Werten um 17.30 Uhr mit einer Schlussauktion enden, am Neuen Markt könnte dagegen bis 20.00 Uhr weitergehandelt werden. Finanzmarktkreisen zufolge ist dies eines von mehreren Modellen, die am Donnerstag auf der Agenda des Ausschusses stehen.

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