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17.07.2000

17:38 Uhr

vwd HAMBURG. Die Holsten AG, -Brauerei Hamburg, darf die Anfang des Jahres erworbene König-Brauerei GmbH & Co KG übernehmen, muss dafür aber die Marke Ratsherrn abgeben. Diese Entscheidung habe das Bundeskartellamt getroffen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die notwendige Trennung sei von der Behörde mit der Verhinderung einer zu großen Marktmacht in Hamburg und Schleswig-Holstein begründet worden. Die Auflage sei zwar bedauerlich, allerdings besitze die Premiummarke König-Pilsener "eine solche strategische Bedeutung, dass wir bereit sind, die Gastronomiemarke Ratsherrn anderen Händen zu überlassen", sagte der Vorstandsvorsitzende Andreas Rost.

Die von der Holsten-Gruppe unabhängige Ratsherrn Vertriebsgesellschaft mbH, Hamburg, werde vom 1. Oktober an die Marke übernehmen und das Bier außerhalb des Konzerns brauen lassen. Die Marke wird seit 1996 bei der heutigen Holsten-Tochter Bavaria-St. Pauli-Brauerei gebraut. Als Ausgleich für die künftig entfallende Produktion wird Holsten den Angaben zufolge in gleicher Menge andere Produkte der Gruppe in der Bavaria-Braustätte in Hamburg herstellen. Dies garatiere die Kompensation bis zum 1. Januar 2004.

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