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12.03.2003

12:23 Uhr

Breakeven im vierten Quartal erwartet

Siemens erkennt Fortschritte bei ICN

Der Siemens-Konzern hat seine Prognose bekräftigt, wonach die krisengeschüttelte Festnetzsparte ICN im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres schwarze Zahlen schreiben werde. "Bei ICN lassen sich große Fortschritte feststellen und ich bin zuversichtlich, dass wir im vierten Quartal den Break-Even erreichen werden", sagte Siemens-Vorstand Volker Jung am Mittwoch auf der Comuter- und Technologiemesse CeBIT in Hannover.

Reuters HANNOVER. Im abgelaufenen Quartal hatte ICN einen operativen Verlust von 151 Mill. ? verbucht. Im November hatte Siemens angekündigt, bei ICN die Gewinnschwelle für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2002/2003 anzupeilen (zum 30. September). Im darauffolgenden Jahr sieht der Geschäftsplan eine operative Marge von acht bis elf Prozent vor.

Auf dem weltweiten Handymarkt erwartet Siemens weiter ein Wachstum auf 430 Mill. Stück, was im Rahmen der Marktprognosen anderer Experten liegt. Weiter angespannt sieht Jung die Lage im Geschäft mit Mobilfunkinfrastruktur. Alle Anbieter müssten im laufendenden Jahr hier noch mit rückläufigen Bestellungen rechnen.

Erst am Dienstag hatte der weltweit größte Handy-Hersteller Nokia-Konzern mit einem trüben Ausblick vor allem für das Geschäft mit Infrastruktur für Mobilfunknetze für schlechte Stimmung gesorgt. Dabei rechnen Experten dank neuer Handymodelle mit erweiterten Funktionen in diesem Jahr mit einem stärkeren Wachstum des weltweiten Marktes für Mobiltelefone, der 2002 nach den Daten des Marktforschungsinstituts Gartner rund sechs Prozent zulegte. Die Prognosen für 2003 liegen in einer Spanne von plus acht bis 15 %. Siemens ist mit einem Marktanteil von gut acht Prozent der viertgrößte Handy-Hersteller hinter Nokia, Motorola und Samsung. Im vergangenen Quartal hatte die Siemens-Mobilfunksparte ICM ihren operativen Gewinn auf 59 Mill. ? gesteigert.

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