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08.02.2001

01:33 Uhr

Peter Dolan hat den Ruf in der Branche, sein Hauptaugenmerk auf die Steigerung von Wachstum und Rentabilität zu legen.
Er löst am 1. Mai Charles Heimbold ab. Bristol-Myers ist in den USA drittgrößter Hersteller von rezeptpflichtigen Medikamenten. Analysten und Investoren haben den personellen Wechsel an der Unternehmensspitze erwartet, nachdem Dolan vor einem Jahr in die Geschäftsleitung berufen wurde.



Dolan ist im Jahr 1988 zu Bristol-Myers Squibb hinzugestoßen. In allen seinen bisherigen Management-Positionen hat er Unternehmensteile restrukturiert, verkauft oder fusioniert, um sich auf profitable Produkte zu konzentrieren.
Die Aufgaben für den neuen CEO werden darin bestehen, den geplanten Verkauf der Haarpflege- und der Orthopädie-Sparte zu vollziehen, sowie die Entwicklung neuer Medikamente und die Ausweitung der Produktpalette voranzutreiben.



Der Wettbewerb in der Pharmabranche, unter anderem gegen die Marktführer Pfizer und Merck, wird zunehmend härter. Der Patentschutz für zwei wichtige Medikamente, Taxol (Krebs) und Glucophage (Diabetes), ist abgelaufen und Konkurrenten bieten billigere Substitute auf dem Markt an. Zwar hat Bristol-Myers schon einige Klagen gegen Konkurrenten angestrengt, die ihre Produkte kopieren, und Patente für seine selbstentwickelten Produkte verlängert. Dennoch ist es zwingend, dass ständig Neuentwicklung auf den Markt gelangen.

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