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27.03.2003

15:33 Uhr

Brititsche Truppen zerstörten 14 irakische Panzer

Tausende Zivilisten verlassen südirakisches Basra

Tausende müde und durstige irakische Zivilisten haben am Donnerstag die umkämpfte Stadt Basra im Süden des Landes verlassen.

Reuters SÜDLICH VON BASRA. Reuters-Reporter David Fox beobachtete einen ständigen Strom von Menschen, die die zweitgrößte Stadt des Landes zu Fuß über eine Brücke über den Euphrat verließen. "Jeder von ihnen fragt nach Wasser", beschrieb Fox die Flüchtlinge, die durstig aussahen und leere Wasserflaschen mit sich trugen. Britische Militärvertreter sagten, binnen weniger Stunden hätten etwa 3000 Iraker, vor allem Männer, die Brücke überquert.

"Sie tragen kein Hab und Gut mit sich, sie wollen nur Familienangehörige treffen, meist in (der nahe gelegenen Stadt) Subair", berichtete Fox. Etwa 200 Menschen machten sich auf den umgekehrten Weg nach Basra, in Sorge um Verwandte und Freunde nach den jüngsten Luftangriffen der von den USA angeführten Truppen.

Die Vereinten Nationen und internationale Hilfsorganisationen haben sich besorgt über die humanitäre Lage in Basra geäußert. In der Stadt herrscht Wassermangel, seit Tagen ist der Strom ausgefallen. Vertreter des Roten Kreuzes sagten am Donnerstag, sie hätten die Wasserversorgung teilweise wiederhergestellt.

Britische Truppen zerstörten unterdessen 14 irakische Panzer und vier gepanzerte Truppentransporter, die von Basra aus einen Vorstoß Richtung Süden machen wollten. "Es war ein sehr schnelles, kurzes und scharfes Gefecht", sagte ein britischer Militärsprecher.

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