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09.01.2001

17:07 Uhr

vwd BRÜSSEL. Die Europäische Kommission will in dieser Woche einen Aktionsplan zur Liberalisierung der Dienstleistungsmärkte in der Europäischen Union vorlegen. Wie ein Kommissionsbeamter am Dienstag in Brüssel erläuterte, will die Behörde zunächst die Verabschiedung der derzeit vorliegenden Vorschläge beschleunigen. Weitere Gesetzesvorschläge zur Liberalisierung von Dienstleistungen sollen innerhalb der kommenden zwei Jahre auf Grundlage einer Untersuchung über Handelsschranken in diesem Bereich folgen. In einem Bericht über die Entwicklung des Binnenmarkt macht die Kommission Defizite bei der Integration der Dienstleistungsmärkte aus.

Nach dem Papier klagen rund ein Drittel der Anbieter von Steuerberatung, Ingenieurdienstleistungen, Personalbeschaffung oder anderer unternehmensbezogener Dienstleistungen über zusätzliche nationale Normen und Zertifizierungsvorschriften oder über komplizierte ausländische Rechtssysteme. Auch Regeln die für Dienstleister eine Registrierung in jedem Mitgliedstaat oder eine bestimmte Rechtsform vorschreiben, verhinderten das Angebot von Dienstleistungen über die Grenzen der Mitgliedstaaten hinweg.

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