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08.01.2001

14:43 Uhr

BSE-Krise ist ein wichtiges Thema

CSU beginnt Klausur mit Oldtimerfahrt gegen Ökosteuer

Unter dem Motto "Wir fahren ökosteuerfrei" fuhr Landesgruppenchef Michael Glos mit einem Oldtimer zum schneebedeckten Tagungsort, um gegen die zu Jahresbeginn angehobene Mineralölsteuer zu protestieren. Sonderweg der bayerischen CSU: Bei BSE-Fall keine Herden-Tötung

Edmund Stoiber

Edmund Stoiber

rtr WILDBAD KREUTH. Mit einer Oldtimerfahrt aus Protest gegen die Ökosteuer hat die CSU-Landesgruppe im Bundestag am Montag ihre traditionelle Klausur im oberbayerischen Wildbad Kreuth begonnen. Unter dem Motto "Wir fahren ökosteuerfrei" fuhr Landesgruppenchef Michael Glos mit einem Oldtimer mit einem Holzvergaser zum schneebedeckten Tagungsort, um gegen die zu Jahresbeginn erneut angehobene Mineralölsteuer zu protestieren. Im Mittelpunkt der 25. Klausur in Kreuth stehen die Steuer-, Ausländer- und Rentenpolitik sowie die BSE-Krise. Fünf der bislang sieben nachgewiesenen Fälle von Rinderwahnsinn kommen aus dem CSU-regierten Bayern.

Thema dürfte auch die Kanzlerkandidatur der Union bei der Bundestagswahl 2002 werden. Hochrangige CSU-Politiker hatte sich kurz vor Tagungsbeginn zu den Möglichkeiten einer Kandidatur ihres Parteivorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber geäußert, obwohl darüber in der Union nach offizieller Lesart erst im nächsten Jahr zu entscheiden ist. So sagte Glos, Stoiber sei als Kandidat geeignet. Bei der CSU sei der Anspruch vorhanden, den Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2002 zu stellen, sagte Glos im SWR. CDU und CSU seien gleichberechtigte Parteien. Stoiber hatte noch auf dem CSU-Parteitag im November eine Kandidatur ausgeschlossen.

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