Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.01.2003

09:36 Uhr

Buchmarkt hat jetzt zwei Besten-Listen

Stern attackiert Spiegel mit eigener Bücherhitliste

Das Hamburger Magazin "Stern" will mit einer neuen Bücher-Bestsellerliste mit dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" mithalten. Der "Stern" listet wöchentlich von der Gesellschaft für Konsumforschung erhobene Daten über verkaufte Romane, Sach-, Taschen- und Jugendbücher auf.

pes DÜSSELDORF. Die wöchentlichen "Spiegel"-Bestenlisten für Belletristik und Sachbücher gelten als Institution auf dem Buchmarkt, weil sie bislang die einzige Möglichkeit waren, den Verkauf von Titeln zu vergleichen. An den "Spiegel"-Listen, erhoben vom Fachblatt "Buchreport", orientieren Verlagsmanager ihren Erfolg. Sie dienen auch als Messhilfe für Lizenzzahlungen an Autoren. In der Verlagsbranche wurde die Richtigkeit der Daten allerdings schon angezweifelt.

Beim "Stern" wertet eine Sprecherin die neue Liste "nicht als Angriff auf den Spiegel". Auch das Burda-Magazin "Focus" veröffentlicht ein Buch-Ranking, das allerdings in der Wirkung mit der Hamburger Konkurrenz nicht vergleichbar ist. Erstmals werden in den "Stern"-Listen auch die Verkäufe der Buchclubs mitgezählt. "Die Stern-Liste spiegelt erstmals die tatsächlichen Buchverkaufszahlen wider", so Jost Schwaner, Chef des deutschen Bertelsmann - Buchclubs.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×