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08.06.2000

13:51 Uhr

dpa FRANKFURT. Die geplante Allianz zwischen der Frankfurter DG Bank und der niederländischen Rabobank (Utrecht) geht mit Verspätung an den Start. Das Bündnis zur Zusammenlegung der Sparten Investment Banking und Auslandsgeschäft mit dem Arbeitstitel "DG Rabo International" wird "als voll funktionsfähige Bank" erst "im Lauf des Jahres 2002 erwartet". Dies teilte die DG Bank am Donnerstag mit.

Wie schon vor wenigen Wochen von den Führungsspitzen beider Banken angedeutet, lässt sich die Allianz bis dahin nur in kleinen Schritten realisieren. Noch vor Ende dieses Jahres wird das Spitzeninstitut der deutschen Kreditgenossen daher 50 % an der Rabo Securities NV - dem niederländischen Aktienhaus von Rabobank International - übernehmen. Damit entstehe "ein Hauptakteur an den europäischen Börsen", hieß es. Im gleichen Zeitraum werden DG und Rabobank International ihre weltweiten Stützpunktnetze zusammenlegen. Bei den Auslandsaktivitäten übernimmt dann jedoch Rabo die Führung.

Am Ende der Transaktionen soll schließlich eine gemeinsame Genossenschaftsbank stehen, an der sich weitere Kreditgenossen in europäischen Nachbarländern beteiligen können. Die Vorarbeiten der beiden Partner zur Verschmelzung von Investment Banking und Auslandsgeschäft waren eigentlich fast abgeschlossen, als erste Probleme unter anderem bei der Bewertung der Institute auftauchten. Dabei zeigte sich, dass beide Sparten nicht gleichzeitig eingebracht werden konnten. "Wir haben unser Modell im Sinne von pragmatischen, zukunftsweisenden Schritten neu definiert", erläuterte DG Bank - Vorstandschef Bernd Thiemann die neue Verschmelzung-Strategie. dpa za yyhe ra

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