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22.01.2003

15:30 Uhr

Bürgerrechte auf der Agenda

Davos: Innerschweizer Diskussion

Im Vorfeld der offiziellen Eröffnung des World Economic Forum im Südostschweizer Bergort Davos ist die Innerschweizer Diskussion um Bürgerrechte und Demonstrationsfreiheit voll entfacht.

cmo DAVOS. Hintergrund sind die angekündigten Demonstrationen Schweizer und aus dem Ausland angereister Globalisierungsgegner und die sehr starken Sicherheitsmaßnahmen der Schweizer Behörden. So sollen potentielle Demonstranten bereits vor der Ankunft in Davos von der Polizei systematisch kontrolliert werden ("Polizeischleuse").

Die meisten Mitgliedsorganisationen des so genannten "Otner Bündnisses" wollen sich dem nicht beugen. Von den organisierten politischen Kräften der Schweiz haben die SP Schweiz, die Bündner Kantonalspartei und der schweizerische Gewerkschaftsbund zu friedlichen Demonstrationen aufgerufen.

Während ein Teil der Schweizer Presse von "Festung Davos" und "Abwürgen von Grundrechten" spricht, lehnt die in Innerschweizer-Fragen staatstragend-konservative NZZ weitere Zugeständnisse an "Krawallbereite und Unzufriedene aus den großen Städten" ab.

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