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24.01.2001

17:01 Uhr

dpa BERLIN. Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) hat die allgemeine Wehrpflicht in Deutschland verteidigt. Es gebe "viele gute Gründe für die Wehrpflicht", vor allem den "positiven Nebeneffekt einer institutionell garantierten Integration", sagte Scharping am Mittwoch in Berlin am Rande einer Tagung mit Wehrpflichtigen mit ausländischen Eltern. Die Bundeswehr sei in den vergangenen Jahren "immer weltoffener, liberaler und toleranter geworden". Der Rechtsextremismus in der Bundeswehr habe zudem deutlich nachgelassen.

Insgesamt gebe es in der Bundeswehr Wehrpflichtige aus über 80 Nationen, sagte Scharping. Dennoch kämen die "Kameraden sehr gut miteinander aus", betonte der Obergefreite Ebenezer Osafo-Saka, dessen Vater aus Ghana stammt. "Ich bin kein terroristischer Kämpfer und werde keinen Krieg in der Stube anzetteln", ergänzte Marco Oska Dietz, Gefreiter palästinensischer Abstammung.

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