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04.02.2001

14:45 Uhr

dpa-afx HAMBURG. Der Insolvenzantrag des Hamburger Elektronikkaufhauses Brinkmann hat eine neue Diskussion um den harten Wettbewerb im deutschen Einzelhandel entfacht: Die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG) und der Einzelhandelsverband (HDE) gehen nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung von einem massiven Personalabbau und neuen Insolvenzen aus.

DAG-Sprecher Ingo Schwope sagte dem Blatt: "In diesem Jahr werden schätzungsweise 40 000 Jobs wegfallen. Kostendruck führt zum Sparen an Personal und Service, das führt zu Umsatzrückgang und neuem Kostendruck". Laut HDE könnten in diesem Jahr bis zu 3000 Geschäfte auf der Strecke bleiben. HDE-Chef Holger Wenzel sagte der "Bild"-Zeitung: "Den schwersten Stand haben Lebensmittelläden, Elektronik-und Textilfachgeschäfte".

Die CDU machte die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung für die Krise im Einzelhandel verantwortlich. Der CDU-Wirtschaftsexperte Gunnar Uldall sagte der "Bild", die Jobverluste im Einzelhandel seien die Quittung dafür, dass die Bundesregierung nur auf Konjunkturbelebung durch Export gesetzt habe./ks/DP/as/av

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