Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.01.2002

18:14 Uhr

Coca-Cola leidet unter Währungsrisiken

Wall Street am Mittag etwas leichter

Der Handel in New York sei zum Wochenauftakt zwischen Gewinnmintnahmen und einem anhaltendem Optimismus hin und her gerissen, sagten Börsenhändler.

dpa-afx NEW YORK. Der Standardwerteindex Dow-Jones verlor 0,26 Prozent auf 10 233,10 Punkte während der marktbreite S&P-500-Index um 0,29 Prozent auf 1 169,07 Punkte nachgab. Der technologielastige Nasdaq-Composite verlor 0,44 Prozent auf 2 050,35 Punkte.

Es werde erwartet, dass sich in der kommenden Berichtssaison die Unternehmensergebnisse stabilisieren, sagte Larry Wachtel von Prudential Securities. Dies dürfte auf eine Trendwende in der US-Wirtschaft hindeuten. Nach den deutlichen Kursgewinnen der vergangenen Tage hätten jedoch Gewinnmintnahmen den Markt belastet. Die Entscheidung der argentinischen Regierung die Wechselkursbindung des Peso an den Euro aufzuheben, habe den Markt hingegen kaum bewegt, sagte Wachtel.

Coca-Cola verloren 3,21 Prozent auf 44,94 Dollar. Der Getränkekonzern wurden von J.P. Morgan auf "Market Perform" herab gestuft. Zugleich wurden die Gewinnprognosen für das Jahr 2002 gesenkt. Die Analysten begründeten dies mit Währungsrisiken für das Unternehmen auf Grund des hohen Dollarkurses.

Ford sanken um 1,95 Prozent auf 16,61 Dollar. Der Autohersteller hat auf der Detroiter Autoshow massive Reduzierungen bei Personal und Produktion angekündigt. "Wir befinden uns derzeit inmitten eines schmerzhaften, aber notwendigen Umbaus unseres Unternehmens", hatte Ford-Chef William Clay Ford Jr. gesagt und zugleich für Ende dieser Woche eine Bekanntmachung seines Konzerns angekündigt.

DaimlerCrysler sanken um 3,11 Prozent auf 44,20 Dollar. Zulegen konnten hingen General Motors. Die Aktien stiegen um 0,94 Prozent auf 50,56 Dollar. Zusammengenommen erwarten die drei Automobilbauer einen Produktionsrückgang von 10 bis 15 Prozent im Jahr 2002. Eli Lilly verloren 1,56 Prozent auf 76,49 Dollar. Die US-Pharmakonzerne Eli Lilly und die Vertex Pharmaceuticals haben sich geeinigt, den molekularen Protease-Hemmstoff LY570310 (VX-950) für die Behandlung des Hepatitis C-Virus weiterzuentwickeln.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×