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16.01.2001

10:24 Uhr

dpa-AFX QUICKBORN. Die Comdirect Bank hat Ende 2000 deutlich weniger Kunden gehabt, als Bankchef Martin Kohlhaussen noch in der vergangenen Woche in Aussicht gestellt hatte. Ende 2000 betreute die Online-Bank 577.465 Depots, wie die Bank am Dienstag in Quickborn mitteilte. Beim Neujahrsempfang der Commerzbank am 11. Januar hatte Kohlhaussen gesagt, die Comdirect habe zum Jahresende über 600.000 Kunden gehabt.

Verglichen mit 1999 hat die Online-Bank, die im vergangenen Jahr an die Börse gebracht worden war, mehr als 300.000 neue Kunden gewinnen können. Die Orderaktivitäten seien aber im zweiten Halbjahr zurückgegangen.

In Deutschland betreute comdirect 575.221 Kunden. Die Zahl der deutschen Direct-Brokerage-Kunden lag den weiteren Angaben zufolge bei 536.951 (226.159). Im vierten Quartal 2000 wurden 2,4 Mio Wertpapierorders ausgeführt. Auf den deutschen Markt entfallen 10,2 Mio Wertpapierorders innerhalb des letzten Jahres. Trotz sinkender Orderaktivitäten im zweiten Halbjahr 2000 stieg die Anzahl der ausgeführten Orders pro Kunde im Jahresverlauf auf 26,8 (23,1) ausgeführte Orders pro Kunde. In Deutschland betrug das Depotvolumen zum Jahresende 8,1 (6,8) Mrd EUR, das Einlagevolumen 2,0 (2,1) Mrd EUR.

Der Anteil der Fonds am Depotvolumen macht 1,1 Mrd EUR per Ende Dezember 2000 aus, so comdirect weiter. Damit erhöhte sich der Anteil der Fonds am Depotvolumen auf 13,9 (6,1) Prozent. Die Anzahl der Mitarbeiter in Deutschland stieg innerhalb der letzten zwölf Monate auf 1.387 (745). Europaweit waren 1.536 Mitarbeiter per 31. Dezember im Konzern beschäftigt.

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