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16.06.2000

17:13 Uhr

dpa-afx MÜNCHEN. Im Zuge der Fusionsspekulationen hat die Bank Merck Finck & Co die Bewertung "Marketperformer" für die Commerzbank-Aktie beibehalten. Die Beteiligungsgesellschaft Cobra halte bereits 17 %, was die Commerzbank zu einer Partnersuche nötige, schrieb der Analyst Konrad Becker am Freitag in München. Bislang scheine keiner der europäischen Partner, wie Italiens Generali, die spanische BSCH oder Frankreichs Credit Lyonnais bereit, die Frankfurter Bank übernehmen zu wollen.

Die Dresdner Bank versuche ihr Filialgeschäft zu rationalisieren, indem zwischen 300 und 1.100 Filialen geschlossen werden sollen. Eine Zusammenschluss der Filialnetze der Dresdner- und der Commerzbank könnte die Zahl der Filialschliessungen erhöhen und die Kosten reduzieren. Zudem könnten sich die Banken die Kosten des E-Commerce teilen. Allerdings sei ein Zusammenschluss der Filialnetze ohne die völlige Fusion kaum machbar und war bereits bei den Fusionsverhandlungen mit der Deutschen Bank ein Grund für das Scheitern.

Becker zweifelt an dem Nutzen einer vollständigen Fusion für die Dresdner Bank. Im Investmentbanking sei die Commerzbank schwach und könne die Dresdner im Private Banking kaum bereichern.

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