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10.02.2003

11:35 Uhr

Computer- und IT-Zubehör-Händler

Verzicht bringt Bechtle besseres Ergebnis

Der Verzicht auf unrentables Geschäft hat dem schwäbischen Computer- und IT-Zubehör-Händler Bechtle im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben ein verbessertes Ergebnis eingebracht.

Reuters GAILDORF. Der auf mehr als 18 (Vorjahr 14,4) Millionen Euro gestiegene Gewinn vor Steuern zeige, dass sich diese Strategie angesichts der Flaute am IT-Markt als richtig erwiesen habe, teilte Bechtle am Montag in Gaildorf mit. Das zweitgrößte deutsche Systemhaus nach GE Compunet hatte sich eine leichte Gewinnsteigerung vorgenommen. Das vierte Quartal sei vor allem im Ausland besser gelaufen als erwartet, begründete Bechtle das unerwartet gute Abschneiden.

Der Umsatz von Bechtle blieb mit rund 750 (641,5) Millionen Euro noch hinter den bereits auf 765 bis 780 Millionen Euro nach unten geschraubten Erwartungen für 2002 zurück. In der aktuellen Marksituation strebt Bechtle Geschäfte nicht um jeden Preis an", hatte das Unternehmen im November mitgeteilt. Der Markt war 2002 nach Branchenschätzungen um bis zu drei Prozent zurück gegangen.

Endgültige Zahlen will Bechtle am 25. März vorlegen. "Wir werden uns auch 2003 gut behaupten", sagte ein Sprecher zum Ausblick nur. Im laufenden Jahr will Bechtle nach früheren Angaben von Vorstandschef Gerhard Schick kleinere Unternehmen in der Branche zukaufen. "Wir erwarten eine Marktbereinigung", bekräftigte der Sprecher.

Die Bechtle-Aktie, die als Anwärter für den neuen TecDax der Deutschen Börse gehandelt wird, legte am Montag um 0,8 Prozent auf 6,40 Euro zu.

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