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15.01.2002

20:11 Uhr

CSU-Chef schätzt Potenzial der CDU/CSU auf 40 bis 41 Prozent

Stoiber lehnt Zusammenarbeit mit Schill-Partei ab

„Ich schließe eine Partnerschaft mit einer solchen Partei auf Bundesebene völlig aus. Wir brauchen Sie nicht“, sagte der Kanzlerkandidat der Union am Dienstag.

afp KÖLN. CSU-Chef Edmund Stoiber hat eine Zusammenarbeit mit der Partei des Hamburger Populisten Ronald Schill abgelehnt. "Ich schließe eine Partnerschaft mit einer solchen Partei auf Bundesebene völlig aus. Wir brauchen Sie nicht", sagte der Kanzlerkandidat der Union am Dienstag im Sender RTL. Stoiber sagte weiter, er werde "alles tun, damit eine Schill-Partei keine Chance hat, in den Bundestag zu kommen." Der CSU-Chef kündigte auch an, er werde am Donnerstag mit der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel weitere Details für die Wahlkampforganisation besprechen. Das Treffen soll offenbar in Berlin stattfinden.

Für die Bundestagswahl im September geht Stoiber nach eigenen Angaben davon aus, dass die CDU/CSU 40 bis 41 % der Stimmen erreichen kann. "Das ist unser Potenzial", sagte er. "Damit sind wir der interessante Koalitionspartner für die FDP", fügte der CSU-Chef hinzu. Den Stimmenanteil der Liberalen bei der Bundestagswahl prognostizierte er auf neun bis zehn Prozent. "Damit werden wir eine sehr stabile Regierung bilden", kündigte er an.

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