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08.01.2002

10:22 Uhr

CSU-Chef warnt vor Personal-Querelen

Stoiber ermahnt Union zur Disziplin

CSU-Chef Edmund Stoiber hat die Union bei der Auswahl ihres Kanzlerkandidaten zu Disziplin aufgerufen.

afp KREUTH. Die Wähler würden es nicht verstehen, wenn CDU und CSU sich für Personalauseinandersetzungen hergeben würden, sagte Stoiber am Dienstag im oberbayerischen Wildbad Kreuth. Gleichzeitig betonte er, dass er weiterhin von einer einvernehmlichen Lösung mit CDU-Chefin Angela Merkel in der so genannten K-Frage ausgehe. "Alles andere wäre kein guter Startschuss für die Auseinandersetzung mit Rot-Grün." Stoiber bezeichnete den kommenden Bundestagswahlkampf als "Kompetenzwahlkampf".

Stoiber äußerte sich am Rande der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe. Er erwarte sowohl von der CSU-Klausur als auch von der Klausur des CDU-Vorstands in Magdeburg am kommenden Freitag und Samstag ein Signal des Aufbruchs. Derzeit lägen die Union und die SPD in der Wählergunst gleichauf bei etwa 35 Prozent der Stimmen, sagte Stoiber. Das Sympathiepotenzial der Union liege aber bei über 40 Prozent. Jetzt gehe es darum, dieses Potenzial auszuschöpfen. Stoiber bezog sich bei den Prozentangaben auf Untersuchungen des Meinungsforschungsinstitut Allensbach.

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