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03.01.2002

16:57 Uhr

Dämpfer für rasche Erholung des Arbeitsmarktes

USA: Anträge auf Arbeitslosenhilfe gestiegen

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 29. Dezember überraschend deutlich um saisonbereinigt 36 000 auf 447 000 gestiegen.

vwd WASHINGTON. Volkswirte hatten hingegen im Durchschnitt ihrer Prognosen einen Anstieg um lediglich 13 000 erwartet. Damit dürften Hoffnungen auf eine rasche Erholung des US-Arbeitsmarkts einen Dämpfer erhalten. Für die Vorwoche wurden die Daten auf plus 26 000 auf 411 000 (vorläufig: plus 7 000 auf 392 000) revidiert.

Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 409.750 (Vorwoche revidiert: 418.000; vorläufig: 413.250) an. Damit hat der weniger volatile Vierwochendurchschnitt das geringste Niveau seit September erreicht. In der Woche zum 22. Dezember erhielten 3,715 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 42.000.

Ökonomen erwarten bis zur Jahresmitte einen weiteren Anstieg der Arbeitslosenquote in den USA auf voraussichtlich über sechs Prozent. Trotz jüngst positiver Konjunkturindikatoren wie dem überraschend starken Anstieg des ISM-Einkaufsmanager-Index (ehemals NAPM-Index) könnten damit wegen des schwachen Arbeitsmarkts wiederum Zinssenkungsfantasien Auftrieb erhalten, hieß es.

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