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10.01.2001

21:31 Uhr

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Daimler-Chrysler: Netto-Liquidität im Industriebereich bei Null

Die Daimler-Chrysler AG hat auf einer Analystenkonferenz ihre Liquiditätsposition nach Angaben von Teilnehmern trotz der Verluste bei ihrer US-Tochter Chrysler und des Kaufs mehrerer Beteiligungen als weiterhin stark bezeichnet.

Reuters DETROIT. Finanzchef Manfred Gentz habe von einem Rückgang der Bruttoliquidität des Konzerns im vierten Quartal auf etwa zwölf von zuvor 14,8 Mrd. Euro berichtet, sagten Teilnehmer nach dem Ende der Konferenz aus Anlass der Autoschau in Detroit am Mittwoch. Gentz habe aber auch gesagt, die Liquidität des gesamten Konzerns sei "sehr stark und sehr gesund". Es gebe keinerlei Grund, wesentliche Investitionen zu verschieben. Die Netto-Liquidität im Industriebereich sei im vierten Quartal auf Null von zuvor sechs Mrd. Euro gesunken und damit trotz der enormen Investitionen immer noch ausgeglichen gewesen.

Auf der Analystenkonferenz wollte sich Gentz zur Höhe einer möglichen Dividende für das vergangene Jahr nach den Angaben nicht äußern. Demnach wies Gentz aber auf die Philosophie des Unternehmens einer Stabilität der Dividende hin. Jedenfalls habe der Konzern kein Problem, eine Dividendenzahlung zu finanzieren.

Daimler-Chrysler rechnet wegen der Verluste bei Chrysler nach früheren Angaben für das vergangene Jahr ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten in etwa mit einer Halbierung des Betriebsgewinns auf fünf bis 5,5 Mrd. Euro. Im vergangenen Jahr hatte der Stuttgarter Konzern zahlreiche Beteiligungen übernommen, darunter ein 34-Prozent-Anteil am japanischen Autohersteller Mitsubishi Motors. Für das Geschäftsjahr 1999 hatte Daimler-Chrysler eine Dividende von 2,35 Euro je Aktie gezahlt.

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