Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.07.2000

13:57 Uhr

Reuters TOKIO. Der japanische Automarkt ist im ersten Halbjahr 2000 erstmals seit drei Jahren wieder gewachsen. Die Vereinigung der japanischen Autohändler gab am Montag in Tokio bekannt, der Absatz in den ersten sechs Monaten habe um zwei Prozent auf 2,11 Mill. Fahrzeuge zugenommen.

In dieser Zahl seien die Kleinwagen mit einem Hubraum von bis zu 0,66 Litern nicht enthalten. Analysten sagten, die Zahlen belegten, dass sich die Konjunktur allmählich erhole. Für das gesamte Jahr rechnen die Branchenbeobachter nun ähnlich wie der Verband der Autohersteller mit einem Absatzwachstum auf rund 4,2 (Vorjahr 3,99) Mill. Fahrzeuge.

Der japanische Branchenführer Toyota setzte nach den Angaben im ersten Halbjahr im Inland 911 958 Fahrzeuge ab, 5,2 % mehr als im Vorjahr. Der zweitgrößte Hersteller, der mit Renault verbündete Autokonzern Nissan, verkaufte 388 528 Fahrzeuge, was einem Minus von 3,5 % entsprach.

Honda Motor als einer der wenigen unabhängig gebliebenen Hersteller steigerte seinen Inlandsabsatz bis Ende Juni um 9,5 % auf 217 095 Fahrzeuge. Der viertgrößte Hersteller Mitsubishi Motors, der eine Allianz mit der Stuttgarter DaimlerChrysler AG eingegangen ist, büßte beim Inlandsabsatz um 4,8 % ein und kam auf 161 475 Fahrzeuge.

Der zweite Partner von Daimler-Chrysler in Asien, die südkoreanische Hyundai Motor, gab unterdessen für die erste Hälfte des Jahres deutliche Absatzzuwächse bekannt. Demnach wuchsen die Verkäufe des Unternehmens bis Ende Juni um 22,2 % auf insgesamt 731 848 Fahrzeuge. Der mehrheitlich zu Hyundai gehörende koreanische Hersteller Kia verkaufte 464 800 Fahrzeuge, was einem Zuwachs um gut ein Drittel entsprach.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×