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05.01.2001

18:45 Uhr

dpa BERLIN. Ein von den Staatssekretären des Bundeslandwirtschafts- und des Umweltministeriums erarbeitetes Konzeptpapier für den Ausbau des Ökolandbaus stößt in den Bundesländern auf Kritik. Das Sieben-Punkte-Programm der Umwelt- und Agrar-Staatssekretäre habe "keine einhellige Zustimmung" gefunden. Das sagte die Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums, Sigrun Neuwerth, am Freitag in Berlin. Das Papier hatten zuvor Länder- Staatssekretäre in einer Vorbereitungsrunde zu einer Konferenz der Agrar- und Umweltminister von Bund und Ländern am 18. Januar in Berlin erörtert.

Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke (SPD) hatte gesagt, dass das Konzept für eine grundlegende Wende in der Agrarpolitik hin zum Ökolandbau nicht mit ihm abgestimmt worden sei und es sich um ein "Arbeitspapier" handele. Zugleich hatte er betont, dass das Programm korrigiert werden könnte.

Das Sieben-Punkte-Programm der beiden Staatssekretäre des Grünen - geführten Umweltministeriums und des SPD-geführten Agrar- Ministeriums, Rainer Baake und Martin Wille, war am Donnerstag bekannt geworden. Danach soll der Anbau und die Vermarktung ökologischer Produkte von 2002 bis 2005 mit einer halben Milliarde DM gefördert werden. Funke hatte dem ein eigenes Acht-Punkte- Papier entgegengesetzt, das allerdings keine konkreten Zahlen und Ziele nennt.

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